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geistliche impulse

AUGUST 2011

DAS ROSENKRANZGEBET

SEPTEMBER 2011

PFARRERINITIATIVE ?


August 2011

DAS ROSENKRANZGEBET

Ich gehe davon aus, dass viele den Rosenkranz kennen oder schon mal davon gehört haben. Viele Autofahrer hängen sich ihn sogar an den Rückspiegel ihres Autos.  Er soll Schutz und Segen bringen, das ist ein schöner christlicher Brauch – und zwar auf der ganzen Welt.
Ein Rosenkranz ist auch eine gute Geschenkidee!

Ich persönlich schätze das Rosenkranzgebet sehr. Bei mir zu Hause wurde und wird es täglich gebetet. Außerdem: Seit 1980 trage ich immer einen Rosenkranz in meiner Hosentasche. Viele meiner Freunde haben meine Gewohnheit übernommen... ob sie ihn beten, oder nicht.

Das Rosenkranzgebet hat viele Väter. Es hat sich ab dem 11. Jahrhundert entwickelt. Aber erst seit der Hl. Domenicus der Legende nach eine Marienerscheinung hatte, die ihn das Gebet in der heutigen Form lehrte, hat es sich im Volk verbreitet. Es fasst die Ereignisse des Lebens Jesu in  Betrachtungen zusammen.

In unserer Pfarrkirche wird täglich ca. 40 Minuten vor der Abendmesse und am Mittwoch vor der Frühmesse der Rosenkranz gebetet. Manchmal kommen sogar zehn Pfarrangehörige zusammen, aber die Gruppe ist nie größer. Ich möchte mich herzlich bei den drei bis fünf Betern bedanken, die sich regelmäßig dafür Zeit nehmen.

Ich gebe zu, dass ich selbst kein regelmäßiger Besucher dieser Gebetsrunde bin. Trotzdem spüre ich die Unterstützung dieser Beter in meiner pfarrlichen Arbeit! Sie beten ja für die Anliegen der Kirche, für die Verstorbenen und die Kranken. Wenn ich bei den Begräbnissen den Angehörigen mitteile, dass für ihren lieben Verstorbenen schon gebetet wurde, spüre ich ihre Ergriffenheit.

Hin und wieder kommt jeder in eine Situation, die intensives Gebet verlangt, auch ich als Mensch und Priester. Ich habe es immer wieder erfahren: das Rosenkranzgebet wendet Notsituationen! Jeder, der schon mal den Rosenkranz gebetet hat, wird berichten können, dass auch ihm geholfen wurde.

Darum bist auch Du recht herzlich dazu eingeladen, mit uns den Rosenkranz zu beten! Es tut der Seele gut und hat keine Nebenwirkungen!

Cliff

september 2011

pfarrerinitiative?

Die Kirche war in den letzten Wochen wieder mal oft in den Medien. Die sogenannte „Pfarrerinitiative“ unter der Leitung von Helmut Schüller schien ein passender Aufreger zu sein, um die Auflagen zu erhöhen und das mediale Sommerloch zu stopfen. Es ist leider wieder mitbrüderlicher Streit vom Zaun gebrochen worden und ich möchte einige Missverständnisse, die sich unter den Menschen angehäuft haben, entwirren:
Schon in der Zeit der Aufregungen um Bischof Krenn sammelten sich ein paar unzufriedene Mitbrüder im priesterlichen Amt unter Helmut Schüller. Es war am Anfang nicht klar, was sie eigentlich wollten. Vor ein paar Jahren haben sie dann damit begonnen, Unterschriften priesterlicher Mitbrüder für die „Pfarrerinitiative“ und deren Forderungen zu sammeln. Seit dem haben sie die katholische Kirche, von ihnen „Amtskirche“ genannt, immer wieder herausgefordert. Durch den Druck, den sie in den Medien erzeugten, wollten sie den Kardinal und den Papst dazu zwingen, ihre Forderungen durchzusetzen. Die römisch-katholische Kirche in Österreich ist aber auch ein Teil der Weltkirche. Die Kirche ist keine Demokratie wie die Welt sie haben möchte. Daher ist es unrealistisch, auf alle ihre Forderungen eine „österreichische Lösung“ zu finden.
Aus Frust, dass sie mit ihren Anliegen schon jahrelang nicht weiterkommen und weil ihnen anscheinend die Zeit davonläuft, haben sie den - in den letzten Wochen so dramatisierten -  „Aufruf zum Ungehorsam“ gestartet.
Herr Schüller ist ein charismatischer Medienprofi und hat exzellente Verbindungen zu Fernsehen und Zeitungen. Was immer er zu sagen hat, lässt er über die Medien ausrichten, statt sie im Presbyterium zu diskutieren. Das finde ich schade!

In den letzten Tagen und Wochen wurde ich von vielen Menschen auf die „Pfarrerinitiative“ angesprochen. Es ist mir zuwider, immer wieder nur darüber sprechen zu müssen. Ich kenne zwar den Mitbruder, lehne die Initiative aber strikt ab.

Als er vor 15 Jahren zum Erzbischof von Wien ernannt wurde, konnte er nicht wissen, dass er damit einen unruhigen und heißen Bischofsstab in die Hand bekommt. Immer war was los: die Causa Groer, Schüllers Medienrummel um den „Blauer Brief“ (ich komme später noch mal auf dieses Thema zurück), Bischof Krenn, die Kindesmissbrauchsfälle, in die viele Geistliche verwickelt waren, usw. Kardinal Schönborn ist dafür zu bewundern, dass er nicht das Handtuch geworfen hat, sondern in aller Bescheidenheit und Ruhe - auch in stürmischer Zeit – immer für die Kirche da war. Bei den Missbrauchsfällen ist er so vorbildhaft vorgegangen, dass die Welt staunte. Ein wahrhaft guter Hirte also! Ich bete, dass der liebe Gott ihm weiterhin diese Kraft schenkt und ihm endlich ein paar positive und ruhige Zeiten schenkt, Jahre ohne Stress und Skandale, damit er sich mit ganzem Herzen und ganzer Seele seinen Schäfchen widmen kann.
Ich möchte meinen Mitbruder durch diese Zeilen nicht beleidigen. Da aber viele Menschen den Ursprung des Streites nicht kennen, möchte ich kurz etwas darüber sagen: Helmut Schüller ist nicht nur fesch, eloquent und talentiert, sondern noch aus Zeiten als Präsident der Caritas in der katholischen Kirche sehr bekannt.  Wir erinnern uns: er war für kurze Zeit Generalvikar unter Kardinal Schönborn. Schon damals allerdings hat er unter den Priestern wegen seiner schnellen Reformen für viel Unruhe gesorgt, sodass viele Priester verunsichert waren. Der sogenannte „Blaue Brief“  war eigentlich ein persönlicher Appell, bzw. eine Bitte Seiner Eminenz an Schüller. Schüller hat diesen Brief sofort in der Presse veröffentlicht. Um seiner Selbstdarstellung willen hat er massenhaft Kirchenaustritte verursacht. Die darauf folgende Austrittswelle war die höchste in der katholischen Kirche.
Nun! Wenn er bereit gewesen wäre, diesen Brief mit seinem Vorgesetzten in Ruhe zu diskutieren, wäre der Kirche viel erspart geblieben... Leider hat er diese Austritte in Kauf genommen. Er hat seine damalige Aktion nie bereut und hat seit dem immer weiter daran gearbeitet, Unzufriedenheit zu schüren.
Es ist den Medien und somit auch den meisten Menschen entgangen, dass Kardinal Schönborn sich seit Jahren bemüht, für die Erzdiözese Wien nach Wegen in die Zukunft zu suchen. Dass die, von der „Pfarrerinitiative“ thematisierten Forderungen auch in der „Apostelgeschichte 2010“ in breiten Gremien diskutiert und erläutert wurden, ist leider ganz untergegangen. Dass Schüller jetzt wieder das große Wort führt, macht mich traurig.

Ein kirchlicher „Hurrikan“ steht am Horizont. Mit Gottes Hilfe kann er abgeschwächt werden. Da müssen aber alle Mitbrüder der Vernunft eine Chance geben. Es wartet ja ohnehin viel Arbeit auf uns. Statt die Menschen zu beunruhigen, wäre es besser, sich auf unsere Aufgaben zu konzentrieren.

Ich bete für die Erzdiözese und unseren Hirten Kardinal Schönborn und hoffe, Ihr tut das mit mir!

Euer Pfarrer Cliff
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AKTUELLEs

Highlights

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18.02.2012
14:50 Uhr
Besichtigung des Uhrenmuseums, Treffpunkt: Schulhof 2, 1010 Wien
Eintritt €4.- für Senioren

19.02.2012
10:00 Uhr
Faschings-Familiengottesdienst,
anschließend Pfarrkaffee:
"Kunterbunte Tiersafari"

22.02.2012
16:00 Uhr
Kinderaschenkreuzfeier

22.02.2012
19:00 Uhr
Hl. Messe mit Auflegung des Aschenkreuzes

04.03.2012
10:00 Uhr
Stiftungsmesse ("Dumba-Messe")
mit dem Männergesangverein
Zelebrant: Prälat Rudolf Schütz

17.03.2012
15:00 Uhr
6. Straßenkreuzweg

17.03.2012
18.03.2012
Pfarrgemeinderatswahl